Gesundheitsmesse Golu

Am 7. November 2015 fand die Gesundheitsmesse der GoLu im Pfalzbau statt.

Hier ein paar Bilder.

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10 jähriges Jubiläum!

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Wir gratulieren Ulirike Laib zum 10 jährigen Praxis-Jubiläum.

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Organspendeausweis

Warum gibt es einen Organspendeausweis?

70 % der Bürgerinnen und Bürger wären bereit, nach ihrem Tod Organe und Gewebe zu spenden, allerdings halten nur wenige Menschen ihre Entscheidung schriftlich fest oder teilen sie nahestehenden Menschen mit.

Der Organspendeausweis wird in ein Portemonnaie gesteckt. Ein ausgefüllter Organspendeausweis entlastet Ihre Angehörigen in einer schwierigen Situation. Viele Angehörige eines verstorbenen Menschen sind daher unsicher, wenn sie vom medizinischen Personal nach einer Entscheidung für oder gegen einen Organ- und Gewebespende gefragt werden. Sie kennen den Willen der verstorbenen Person nicht und wissen daher auch nicht, wie sie jetzt im Sinne des Verstorbenen entscheiden sollen.

Daher ist es wichtig, sich zu Lebzeiten mit dem Thema Organ- und Gewebespende zu beschäftigen, um so zu einer persönlichen Entscheidung zu kommen. Wer die eigene Entscheidung in einem Organspendeausweis festhält, schafft Klarheit und erspart seinen Angehörigen unter Umständen eine große Belastung.

Wer im Besitz eines Organspendeausweises ist, kann sich generell für eine Organ- und Gewebespende aussprechen. Möglich ist aber auch, die Spende auf bestimmte Organe oder Gewebe zu beschränken, einzelne Organe auszuschließen oder einer Organ- und Gewebespende generell zu widersprechen. Außerdem kann man eine Person benennen, die im Todesfall benachrichtigt werden soll.

Mit dem Organspendeausweis muss niemand fürchten, sich endgültig festzulegen. Wer die eigene Einstellung zur Organ- und Gewebespende ändert, muss lediglich die alte Erklärung vernichten. Auf einem neuen Ausweis kann die geänderte Einstellung festgehalten werden.

Das Ausfüllen dieser Erklärung ist völlig unbürokratisch und mühelos. Es ist auch möglich, die Erklärung auf einem Bogen Papier formlos festzuhalten. Eine testamentarische Erklärung ist jedoch nutzlos, da ein Testament zu einem Zeitpunkt eröffnet wird, an dem es für eine Organentnahme zu spät ist.

Den Organspendeausweis erhalten Sie auch in unserer Praxis.

Quelle www.Organspende-info.de

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MRSA

MRSA UND CO. –
WAS SIE ÜBER DIESE ERREGER WISSEN SOLLTEN

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Liebe Patientinnen, liebe Patienten

Infektionen durch Bakterien lassen sich meist gut mit Antibiotika behandeln. Einige Bakterien sind jedoch un- empfindlich gegenüber vielen Antibiotika. Man spricht in diesem Fall von multiresistenten Erregern – kurz: MRE. Am bekanntesten ist der methicillinresistente Staphylo- coccus aureus – kurz: MRSA. Bei diesen Erregern wir- ken die meisten Antibiotika nicht. Die Medien haben in letzter Zeit häufig von den Gefahren berichtet, die von MRSA und anderen multiresistenten Erregern ausge- hen. Viele Menschen sind dadurch beunruhigt.

In dieser Information erfahren Sie, für wen multiresis- tente Erreger wirklich bedrohlich sein können und wie Sie sich und andere schützen können.

Foto: © rgpilch – Fotolia.com

WIE ENTSTEHT EINE INFEKTION MIT

BAKTERIEN?

Bakterien sind bekannt als Krankheitserreger. Sie schützen aber auch unsere Gesundheit: Viele Bakterien besiedeln natürlicherweise unsere Haut sowie die Schleimhäute von Mund, Nase, Darm und anderen Organen. Sie bilden zusammen eine schützende Bar- riere. So erschweren sie, dass krankmachende Erreger in unseren Körper eindringen. Bei geschwächter Abwehr oder Verletzungen der Haut und Schleimhäute können sowohl fremde als auch körpereigene Erreger in den Körper gelangen und eine Infektion auslösen. Häufige bakterielle Infektionen sind Lungenentzündung, Harnwegsinfekte, Wund- oder Hautinfektionen. Verbreiten sich die Bakterien über das Blut im Körper, spricht man von einer Blutvergiftung. Im schlimmsten Fall können Organfunktionen ausfallen. Das kann lebensbedrohlich sein. Bei bakteriellen Infektionen sind in der Regel Antibiotika gut wirksame Arzneimittel. Sie töten oder schwächen die Bakterien.

WIE ENTSTEHEN MULTIRESISTENTE ERREGER?

Bakterien vermehren sich sehr schnell und in großer Zahl. Dabei kann sich das Erbgut so verändern, dass diese Erreger unempfindlich gegenüber Antibiotika wer- den. Diese Bakterien überleben Antibiotikabehandlun- gen und vererben ihre Widerstandsfähigkeit weiter. Sind Bakterien gegen viele Antibiotika widerstandsfähig (resistent), spricht man von Multiresistenz. Grundsätz- lich sind diese Bakterien nicht gefährlicher als andere. Sie rufen auch nicht häufiger Infektionen hervor. Tritt aber eine Infektion auf, lässt sich diese weitaus schwe- rer behandeln. Denn nur noch wenige Antibiotika sind hier wirksam. Durch Labortests lässt sich herausfinden, welche Antibiotika noch helfen und welche nicht. Multiresistente Bakterien entstehen vor allem, weil An- tibiotika nicht richtig angewendet werden, das heißt, zu häufig, zu kurz oder zu niedrig dosiert.

Auf einen Blick: Multiresistente Erreger

  • Infektionen mit Bakterien sind im Allgemeinen gut mit Antibiotika zu behandeln.
  • Einige Bakterien sind jedoch widerstandsfähig gegen viele verschiedene Antibiotika. Man spricht von multiresistenten Erregern (MRE). Die übli- chen Medikamente wirken dann nicht.
  • Für gesunde Menschen ist der Kontakt zu MRE in der Regel völlig ungefährlich. Sie erkranken nicht. Tragen sie die Erreger aber in sich, können sie diese an andere Menschen weitergeben.
  • Gefährdet sind Menschen mit geschwächten Ab- wehrkräften, besonders in Krankenhäusern und Pflegeheimen. MRE können bei ihnen Infektio- nen auslösen, zum Beispiel in der Lunge oder an der Haut. Wenn sie eine Infektion entwickeln, ist die Behandlung erschwert, weil nur noch wenige Antibiotika wirken. Im schlimmsten Fall kann die Infektion daher lebensgefährlich verlaufen.
  • Um sich vor Infektionen zu schützen, sollten Sie bestimmte Hygieneregeln einhalten. Besonders wichtig ist das regelmäßige Händewaschen, damit sich die Erreger nicht verbreiten können.
  • RISIKOFAKTOREN FÜR MRE-INFEKTIONEN

    Für gesunde Menschen mit einem guten Abwehrsystem sind multiresistente Erreger in der Regel harmlos. Das heißt: Bei Kontakt mit diesen Bakterien ist das Risiko zu erkranken sehr gering. Gesunde können multiresistente Erreger in sich tragen, ohne selbst zu erkranken. Sie wis- sen meist nicht, dass sie MRE-Träger sind. Problema- tisch wird dies dann, wenn sie diese Erreger unbewusst auf Menschen mit geschwächter Abwehr übertragen. Diese sind besonders gefährdet, Infektionen zu entwi- ckeln, die dann schwerer zu behandeln sind. Folgende Faktoren erhöhen das Risiko, MRE zu bekommen:

    ■ Klinikaufenthalt innerhalb der letzten 6 Monate
    ■ Aufenthalt in einem Pflegeheim
    ■ dauerhafte Pflegebedürftigkeit
    ■ Antibiotikatherapie innerhalb der letzten 6 Monate

    • offene größere, schlecht heilende Hautwunden
    • Schläuche (Katheter) im Körper, etwa in der Blase
    • Erkrankungen, die das Abwehrsystem schwächen,zum Beispiel Diabetes mellitus, Hepatitis, HIV■ Medikamente, die das Abwehrsystem unterdrückenFür gesunde MRE-Träger können die Erreger ein Risiko sein, wenn sie operiert werden. Die MRE können in die OP-Wunde eindringen und eine Infektion auslösen.

      WIE HÄUFIG SIND MRE-INFEKTIONEN?

      MRE-Infektionen treten am ehesten in Einrichtungen auf, in denen viele kranke und geschwächte Menschen betreut werden, also in Krankenhäusern und Pflegehei- men. Vor allem in Krankenhäusern sind viele Patienten mit Risikofaktoren. Daher ist die Gefahr für Infektionen hier am größten: In Deutschland entwickeln jedes Jahr etwa 500000 Menschen Krankenhausinfektionen, oft

    durch körpereigene Bakterien. Ungefähr 30 000 Infek- tionen sind dabei durch multiresistente Erreger bedingt. Das bedeutet, dass etwa 6 von 100 Krankenhausinfek- tionen durch MRE ausgelöst werden.

    WAS SIE SELBST TUN KÖNNEN

    ■ Bester Schutz vor Infektionen ist, Krankheitserreger nicht weiterzuverbreiten. Dies gelingt, wenn Sie Hy- gieneregeln einhalten. Viele Erreger verbreiten sich durch direkten Kontakt über die Hände. Daher steht an allererster Stelle: regelmäßiges und gründliches Händewaschen.

    ■ Handtücher, Waschlappen und Hygieneartikel wie Zahnbürsten sollten Sie nur für sich verwenden.

    ■ Ihr Wohnumfeld sollte sauber sein. Dafür sind übliche Haushaltsreiniger ausreichend. Spezielle Desinfekti- onsmittel können erforderlich sein, wenn ein Angehö- riger eine ansteckende Krankheit oder eine Immun- schwäche hat. Besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt.

    ■ Die meisten Erreger überleben Temperaturen über 60°C nicht. Waschen Sie Ihr Geschirr und Ihre Wä- sche regelmäßig bei höheren Temperaturen.

    ■ Sind Sie gesund, können Sie normalen Kontakt zu MRE-Trägern pflegen. Auch Umarmungen sind möglich. Die Ansteckungsgefahr ist äußerst niedrig. Waschen Sie sich hinterher gut die Hände.

    ■ Im Krankenhaus sind bei MRE-Trägern oder MRE- Erkrankten besondere hygienische Regeln zu be- achten, um MRE nicht an andere Patienten zu übertragen. Berücksichtigen Sie hierzu die Hinweise des Personals.

    ■Haben Sie offene Wunden oder ein stark ge- schwächtes Immunsystem, sollten Sie den Kontakt zu MRE-Trägern oder MRE-Erkrankten meiden.

    ■ Verschreibt Ihr Arzt Ihnen Antibiotika, wenden Sie diese unbedingt wie verordnet an.

    ■ Ein generelles Überprüfen, ob Sie MRE-Träger sind, ist nicht erforderlich. Selbst dann nicht, wenn Sie Kontakt zu einer Person mit MRE hatten.

    ■ Vielleicht müssen Sie operiert werden und haben einen Risikofaktor für MRE. Dann sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob es sinnvoll wäre, vorher einen Test auf MRE durchführen zu lassen.

    MEHR INFORMATIONEN

    Quelle:
    Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)
    Im Auftrag von: Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK)
    Telefon: 030 4005-2500 • Telefax: 030 4005-2555 E-Mail/Ansprechpartner: mail@patinfo.org www.patinfo.org
    www.aezq.de

     

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„Happy Halloween“ wünscht die Praxis Dr. Hladik

 

IMG_0039Am 31. Oktober ist es wieder soweit. Die Zeit des Gruselns und Erschreckens beginnt. Haben Sie schon alles für Ihre Halloween-Party oder Halloween-Dekoration besorgt? Falls nein, dann darf ein wichtiger Vertreter dieser Zeit auf keinen Fall fehlen! Der Kürbis. Doch nicht nur ausgehöhlt, geschnitzt und mit einem kleinen Teelicht aufgepeppt macht der Kürbis eine gute Figur, er ist auch ein wahres Wundermittel für Ihren Körper. Das Fruchtfleisch des Kürbis ist reich an Wasser und Ballaststoffen und hilft durch seine verdauungsfördernde Wirkung, nicht nur körpereigene Gifte wie Gallenstoffe auszuscheiden, er baut auch Fettsubstanzen ab und hilft Ihnen somit, die fleißig beim „Süßes oder Saures“ gesammelten kleinen Sünden wieder abzubauen. Der Kürbissaft gilt als einer der gesündesten Gemüsesäfte überhaupt, da er alle Mineralien wie Eisen, Magnesium, Kupfer und Kalium in ein für den Stoffwechsel hervorragendes Verhältnis mit den verschiedenen enthaltenen Vitaminen bringt. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der wagt sich an die Kürbiskerne heran. Ein einzelner Kern besteht bis zu 45% aus hochwertigen ungesättigten Fettsäuren, welche von unserem Körper vor allem für den Stoffwechsel und für die Zellatmung, den Zellwandbau, den Cholesterintransport sowie die Drüsentätigkeit unserer Haut und Schleimhäute benötigt werden. Zusätzlich dazu sind die Kerne reich an Nukleinsäuren, die auch als die natürlichen Jungmacher der Natur bezeichnet werden. Wer also fit und gesund durch die nasskalte Jahreszeit kommen will, sollte den „Abfall“ beim Kürbisschnitzen nicht direkt in die Biotonne wandern lassen.

Ihr Praxisteam wünscht ein schaurig schönes Fest!

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Waldspaziergang

Liebe Patientinnen, Liebe Patienten

Hier mal ein paar Eindrücke von unserem letzten Waldspaziergang. Sattes Grün, frische Luft, Ruhe: Ein Waldspaziergang ist viel mehr als nur reine Entspannung. Kaum etwas eignet sich so gut zum Abschalten und Auftanken wie ein Spaziergang im Wald. Er macht den Kopf frei, den Puls ruhig, erfrischt und belebt. Versuchen Sie es mal wieder. Der Herbst bietet sich dafür an.

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Husten

Ob Staub, Rauch oder verschluckte Brotkrümel-auf Schmutz in der Luftröhre reagiert der Körper mit einem Hustenreflex. Husten ist ein lebenswichtiger Schutzrelex Des Körpers, um Luftröhre und Atemwege von Fremdkörpern und Krankheitserregern zu reinigen. Husten ist ein Symptom, dass auf unterschiedliche Erkrankungen, insbesondere der Atemwege, hinweisen kann.

Beschwerden: Bei einer Erkältung tritt der Husten in der Regel in drei Phasen auf. Eine Erkältung beginnt mit trockenem Reizhusten ohne nennenswerte Schleimbildung. Ursache ist eine entzündete oder gereizte Schleimhaut der unteren Atemwege. Der Betroffene wird durch schmerzhafte, bellende Hustenstöße gequält. Klingt die Entzündung ab, folgt die Phase des sogenannten produktiven Husten: Bei einer Hustenattacke wird klarer oder gelblich-Grün verfärbter Schleim abgehustet. Das Sekret ist häufig sehr zäh und sitzt so fest, dass es nur schwer abgehustet werden kann. Ist die Phase des produktiven Husten fast abgeklungen, geht dieser häufig in einen trockenen Reizhusten über, der manchmal mehrere Wochen anhalten kann. Es wird nur noch sehr wenig Schleim gebildet. Je mehr man hustet, desto gereizter werden die Schleimhäute und desto schneller werden die Hustenstöße ausgelöst.

Wann zum Arzt:

=> wenn der Husten besonders stark ist und Schmerzen im Brustkorb auftreten

=> wenn Sie gelblich-Grünen oder blutigen Auswurf husten.

=> bei Fieber über 39 °C, Atemnot oder starken Rasselgeräuschen beim Einatmen

=> bei Husten mit Übelkeit und Erbrechen

=> wenn der Husten länger als drei Wochen anhält
Wie hilft der Arzt:

Der Arzt macht sich ein genaues Bild über Ihren Husten. Er hört Lunge und Bronchien mit einem Stethoskop ab, um mögliche Rasselgeräusche festzustellen. Geräusche in den Atemwegen können Anzeichen einer Bronchitis oder Lungenentzündung sein. Beschreiben Sie Ihrem Arzt, welche Symptome und Beschwerden neben dem Husten auftreten. Der Arzt fragt außerdem, ob und wie viel sie rauchen, welche Medikamente sie einnehmen und ob Allergien bekannt sind. Erst wenn der Arzt weiß, ob es sich um produktiven Husten oder um Reizhusten handelt, kann er wirkungsvolle Hustenmittel empfehlen. Bei einer bakteriellen Infektion der Atemwege verordnet er ein Antibiotikum.

Ursachen: Husten ist eigentlich ein Symptom und keine Krankheit. Er ist ein hörbares Zeichen der Reizung oder Entzündung der Luftwege. Auslöser für trockenen Reizhusten sind Zigarettenrauch oder giftige Gase, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder im Wohnumfeld. Nervosität und Ärger können ebenfalls ein Grund für Reizhusten sein. Außerdem ist Reizhusten eine mögliche Nebenwirkung unterschiedlicher Medikamente. Erkältungshusten entsteht durch Viren, die die Atemschleimhaut befallen. Sie lösen einen Entzündungsprozess aus und verursachen zunächst trockenen Reizhusten. Die Entzündung spiegelt den Abwehrkampf des Körpers gegen die Viren wider. Während dessen wird kein nennenswerter Bronchialschleim gebildet. Ist der Kampf um die Entzündung vorüber, repariert der Körper die Schäden an Schleimhaut und bildet dabei reichlich Schleim, der abgehustet werden muss.

Fakten aus der Wissenschaft:

Zahlreicher Medikamente können Husten als Nebenwirkung auslösen, vor allem Ace-Hemmer. Chronischer Husten wird in meisten Fällen durch das Zigarettenrauchen verursacht.

Hilfe aus der Apotheke: Erkältungshusten können Sie selbst therapieren. Je nachdem, ob ein trockener Husten ohne Auswurf oder ein produktiver Husten vorliegt, kommen hustenstillende oder schleimlösende Medikamente zum Einsatz. Die Medikamente gibt es frei verkäuflich in der Apotheke.

Was Sie sonst noch tun können:

=> viel trinken, um den zähen Schleim zu verflüssigen: Gut geeignet sind Husten- und Bronchialtees

=> Hustenbonbons lutschen

=> Brust und Rücken mit einem Hustenbalsam einreiben

=> inhalieren mit ätherischen Ölen

=> unbedingt auf das Rauchen verzichten

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Influenza

Influenza: Experten rufen zur Grippeimpfung auf

Die Impfung gegen Influenza wird vor allem älteren und chronisch kranken Patienten empfohlen.

Das Robert Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Instiut (PEI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben im Vorfeld der Influenza-Saison dazu aufgerufen, Impflücken zu schließen. Vor allem ältere und chronisch kranke Menschen hätten ein höheres Risiko für schwere Erkrankungsverläufe und lebensbedrohliche Komplikationen. Auch Schwangere seien gefährdet.

Ziel ist es, vor allem Risikogruppen von der Notwendigkeit einer Grippeimpfung zu überzeugen. Denn obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für diese Gruppen eine Impfquote von mindestens 75 Prozent fordert, hatte sich laut einer RKI-Studie zuletzt nur jeder Zweite in der Altersgruppe über 60 gegen Influenza impfen lassen.

Quelle:Dtsch Arztebl 2015; 112(39): A-1545 / B-1289 / C-1261 Hibbeler, Birgit

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