Fußball WM 2014 – Vitamine

Fußball WM 2014 – die Zeit der Sünde

Jetzt ist es wieder soweit. Die Fußball WM und damit zahlreiche Public Viewing Angebote erobern die Biergärten aller Städte. Klar, dass für den ein oder anderen die gesunde Ernährung nicht an erster Stelle der Prioritätenliste stehen. Verständlich! Alle schlemmen, trinken und lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen. So muss das ja auch sein, aber warum nicht auch mal mit ein paar gesunden Extras? Die überfüllten Public Viewing Veranstaltungen gehen kreislauftechnisch an vielen von uns nicht spurlos vorbei. Viel zu voll, viel zu heiß und die Getränke zu teuer um bei Temperaturen an der 30° Grenze ausreichend zu trinken. Wieso also nicht die Freunde einfach nach Hause in den heimischen Garten einladen und eine eigene WM-Party organisieren. Dass abseits von Bier und fetten Steaks auch noch so einiges anderes die Fußballstimmung anheizen kann wollen wir Ihnen in dem Blog schmackhaft machen. Heute geht’s direkt vitamingeladen, erfrischend und vor allem absolut lecker los! Schnell und einfach gemacht bringen Deutschlandspieße und der dazu passende Aperitif Ihre Gäste in die richtige Stimmung um unsere Jungs in Brasilien zu unterstützen. Brombeeren, Erdbeeren und Mangostücke hübsch auf einem Spieß angerichtet sind ein echter und unaufwändig hergestellter Hingucker auf Ihrer Party. Auch das Sektglas lässt sich ähnlich leicht befüllen. In getrennten Schälchen Brombeeren (Schwarz), Erd- und Himbeeren (Rot) und Pfirsiche (Gold) pürieren und mit einem Teelöffel vorsichtig im Sektglas schichten. Ohne zusätzlichen Zucker ergänzt der sauer-süßliche Genuss die Deutschlandspieße. Sie unterstützen nicht Deutschland sondern ein ganz anderes Team? Kein Problem, einfach mal die Phantasie spielen lassen und nach Obst in den entsprechenden Länderfarben suchen! Viel Spaß beim Vorbereiten wünscht Ihr Praxis-Team.

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Bilder vom Schweinehundlauf 2014

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Überblick Praxisurlaub

Wir machen in diesem Jahr in den folgenden Zeiträumen Praxisurlaub:

Vom 10. Juni bis  einschl. 13. Juni 2014
sowie
vom 25. August bis 5. September 2014.

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Schweinehundlauf 2014 Dämmermarathon! Die Praxis ist wieder dabei !

Am 31. Mai 2014 findet in Mannheim  wieder der SAP Arena Marathon statt.
Am Abend zuvor, also am Freitag den 30. Mai, startet im Rahmen des SAP Arena Marathon um 19:00 Uhr der 5. offizielle Schweinehundlauf (Dämmermarathon 4 km).
Im letzten Jahr sind wir schon als Praxis mit ein paar  Patienten mitgelaufen. Dieses Jahr möchten wir das gerne wieder tun. Wir gehen (spazieren) gemeinsam. Es kann wirklich Jeder. Uns kommt es nicht darauf an wie schnell, sondern wirklich nur, dass man seinen inneren Schweinehund überwindet und sich bewegt und wir gemeinsam viel Spaß haben. Es gibt keine Startnummern, keine Zeitnahme, keine Ergebnisliste, keinen Leistungsdruck, keinen Stress. Wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen. Melden Sie sich bitte an der Anmeldung in der Praxis Dr. Hladik. Die Teilnehmergebühr (vor Ort zu bezahlen) beträgt 5 Euro.

Sieger ist jeder, der seinen inneren Schweinehund besiegt!

Ihre Praxis Dr. Hladik

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Fortbildung

Am Freitag den 7 März 2014 ist die Praxis wegen einer Fortbildung geschlossen.

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Vitamine

Vitamine – Was sind Vitamine ?

Vitamine sind die Bausteine des Lebens.

Oder anders ausgedrückt: Ohne Vitamine funktioniert nichts!

Genauso, wie ein Motor nicht ohne Benzin und Öl funktioniert, braucht Ihr Körper Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, um zu funktionieren und Sie gesund zu erhalten. Manche Vitamine bildet Ihr Körper selbst, andere müssen Sie über Obst und Gemüse zuführen.

Warum sind Vitamine so wichtig?

Vitamine sorgen für den reibungslosen Ablauf biochemischer Prozesse im Körper, etwa beim Stoffwechsel, Sauerstofftransport im Blut und Zellaufbau. Bei einem Mangel an Vitaminen kommt es automatisch zu Störungen dieser Prozesse.

Eine starke Unterversorgung kann schlimme Folgen haben. So zum Beispiel ein Vitamin-C-Mangel, der zu Skorbut – der alten Seefahrerkrankheit – und somit zum Tod führen kann. Um solche Vitaminunterversorgungen zu vermeiden, haben Fachgesellschaften eine Mindestmenge (RDA) definiert, die notwendig ist, um Krankheiten zu verhindern.

Was bedeutet RDA? Oder: Wie viele Vitamine brauchen Sie wirklich?

Die sogenannte RDA (Recommended Daily Allowance) wird häufig mit „empfohlene Tagesdosis‟ übersetzt. Das ist jedoch falsch. Die RDA beschreibt lediglich die minimale Menge an Vitaminen, die Sie essen müssen, um leben zu können. 100 % der RDA heißt nicht, dass Sie zu 100 % optimal versorgt sind, sondern mit dem Minimum, welches gerade noch ausreicht, um Ihre Vitalfunktionen aufrechtzuerhalten. Deshalb sollte ein gutes Vitaminpräparat nicht nur 100 % der RDA enthalten, sondern ein Vielfaches davon.

Welche Vitamine sind die wichtigsten? Das kommt ganz darauf an …

Ihr Körper ist auf eine regelmäßige Zufuhr bestimmter Vitamine angewiesen, die Sie im besten Fall über eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu sich nehmen. In bestimmten Lebenssituationen wie bei einseitiger Ernährung mit zu wenig Obst und Gemüse oder bei Krankheiten kann Ihr Bedarf an Vitaminen erhöht sein.

Bestimmte Vitamine benötigen Sie für die sogenannte Basisversorgung. Dies bedeutet jedoch nicht, dass alle anderen Vitamine unwichtig sind und vernachlässigt werden dürfen.

Das kleine Vitaminlexikon kurz und kompakt

Das kleine Vitaminlexikon kurz und kompakt

Ist Pille statt Obst die Lösung?

„Vitaminpillen nutzen nur denen, die sie verkaufen.“
„Die Einnahme von Vitaminkapseln ist nutzlos oder sogar schädlich.“
Solche oder ähnliche Schlagzeilen können Sie immer wieder lesen, doch leider sind sie falsch.

80 % der Deutschen essen zu wenig Obst und Gemüse.

Nur etwa 20 % der deutschen Bevölkerung schaffen tatsächlich die von der DGE empfohlenen 5 Portionen Gemüse und Obst pro Tag. Das heißt: 80 % liegen unter diesen Zufuhrempfehlungen.

Woran liegt das? 

Ganz einfach: Früher musste der Mensch körperlich schwer arbeiten und die meisten Wege zu Fuß zurücklegen. Dieser Energiebedarf erforderte die Zufuhr von 3.500 bis 4.000 kcal pro Tag. Heute gehen die meisten Menschen einer sitzenden Tätigkeit nach und legen kaum noch Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück.

Entsprechend gering ist heute auch der Energiebedarf: Dieser liegt im Mittel bei 2.000 kcal für eine Frau und 2.500 kcal bei einem Mann. Wer deutlich weniger Kalorien zu sich nimmt, ist aber auch schlechter mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Zudem kommt das Essen heute kaum noch aus dem eigenen Garten, sondern aus Treibhäusern und lagert im Supermarkt.

Stress, Schlafmangel, körperliche und seelische Überforderung sowie Umweltbelastungen erhöhen zusätzlich Ihren Vitaminbedarf. Die Folge: Die Schere zwischen Vitalstoffbedarf und Vitalstoffzufuhr klafft immer weiter auseinander.

Die Lösung für eine optimale Vitalstoffversorgung

Essen Sie bewusst mehr Gemüse und Obst. Achten Sie zudem auf die Zufuhr von viel „guten‟ Fetten (Olivenöl, Rapsöl, Omega-3-Fettsäuren) und hochwertigem Eiweiß. Ergänzen Sie – bei Bedarf – Ihre Ernährung um eine auf Sie persönlich abgestimmte Vitalstoffzufuhr.

Nicht Pille statt Obst, sondern viel Gemüse und Obst, kombiniert mit einer individuellen Vitalstoffergänzung ‒ so lautet die Lösung!

 

Starten Sie noch heute in ein vitales Leben!

Profitieren auch Sie ab sofort von den hochwertigen, von Ärzten entwickelten Produkten für Ihr Wohlergehen. Sie sind besonders reich an Eiweiß und Vitaminen, zudem enthalten sie gleichzeitig wenig Kohlenhydrate – als Riegel, Waffel, Shake und vieles mehr.
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Neue Bereitschatfsdienstzentrale

Ab 9. Dezember 2013: Neue ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale in Ludwigshafen

Die neue BDZ am Sankt Marienkrankenhaus bietet für Patienten mehr Fläche und Komfort.

Ludwigshafen erhält am 9. Dezember 2013 eine neue ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale (BDZ) am St. Marienkrankenhaus. Mit der Zusammenlegung der bisher bestehenden Bereitschaftsdienstzentralen werden die Kapazitäten ausgeweitet und damit der Komfort für die Patienten verbessert.

Die beiden bisher existierenden BDZ in Ludwigshafen entsprechen sowohl hinsichtlich des technischen Stands als auch hinsichtlich des Komforts für Patienten nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Wartezimmerkapazitäten zum Beispiel reichen zu den stark frequentierten Zeiten nicht aus. Ausreichende Diskretion und somit Datenschutz an der Anmeldung kann nicht gewährleistet werden. Darüber hinaus sind die Räumlichkeiten renovierungsbedürftig.

Ein Ziel der KV RLP ist es daher, mit der neuen BDZ in Ludwigshafen Unannehmlichkeiten für die Patienten zu minimieren. Mit 350 Quadratmetern bieten die neuen Räume nun circa 100 Quadratmeter mehr Fläche als die beiden derzeit noch bestehenden BDZ zusammen.
Neue BDZ ist personell besser besetzt

Durch die Zusammenlegung muss in weniger frequentierten Nachtzeiten zudem kein Personal in zwei Zentralen wie bisher doppelt vorgehalten werden. Dafür kann die neue BDZ zu Stoßzeiten personell besser besetzt werden. „Mit der neuen Zentrale können wir Synergieeffekte realisieren und so auch Kosten reduzieren. Gleichzeitig können wir den Patienten ein Mehr an Komfort bieten“, so Dr. Sigrid Ultes-Kaiser, Vorstandsvorsitzende der KV RLP.

Die bisherige BDZ im Pavillon vor dem St. Marienkrankenhaus wird am 9. Dezember 2013 in den Neubau der BDZ auf dem gleichen Gelände in die Steiermarkstraße 12a umziehen. Die Zentrale in der Salzburger Straße 15 kann somit nur noch bis zum 8. Dezember 2013 aufgesucht werden. Die bis 2013 existierende BDZ am Klinikum der Stadt Ludwigshafen musste Mitte 2013 vorübergehend in andere Räumlichkeiten in die Bremserstraße 88 verlegt werden. Zum 17. Dezember 2013 wird diese Zentrale am Klinikum dann ebenfalls in die flächenmäßig größere BDZ am St. Marienkrankenhaus in die Steiermarkstraße 12a umziehen. Die Übergangs-BDZ in der Bremserstraße (Klinikum) wird ab 17. Dezember 2013 geschlossen.
Zentraler Anlaufpunkt außerhalb der Praxisöffnungszeiten

Die ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale ist eine eigenständige Einrichtung in Trägerschaft der KV RLP. Sie ist ein zentraler Anlaufpunkt für Patienten außerhalb der Praxisöffnungszeiten der behandelnden Ärzte, also abends, nachts und an Wochenenden sowie an Feier- und Brückentagen. Dort finden sie qualifizierte Ärztinnen und Ärzte zur Behandlung ihrer Erkrankung. Zu ihrem breiten Leistungsspektrum gehört beispielsweise die Behandlung kleinerer Verletzungen wie Schnitt- oder Schürfwunden, Hals-, Bauch oder Ohrenschmerzen, Unwohlsein, Fieber oder Schwindel.

Patienten können je nach Aufenthaltsort jede Bereitschaftsdienstzentrale im Land aufsuchen. Falls nötig, werden auch Hausbesuche angeboten. Diese werden von der für den jeweiligen Aufenthaltsort zuständigen BDZ organisiert. Je nach Betrieb muss sowohl in einer BDZ also auch bei Hausbesuchen mit Wartezeiten gerechnet werden.

Bei akuten lebensbedrohlichen Notfällen, wie starken Herzbeschwerden, Bewusstlosigkeit oder schweren Verbrennungen, muss direkt der Rettungsdienst unter der Nummer 112 angefordert werden, der innerhalb kürzester Zeit beim Patienten ist.
Schließung der beiden bestehenden BDZ in Ludwigshafen
BDZ am St. Marienkrankenhaus
Salzburger Straße 15 geschlossen
ab 9. Dezember 2013
BDZ am Klinikum der Stadt Ludwigshafen,
Bremserstraße 88 geschlossen
ab 17. Dezember 2013
Kontakt der neuen BDZ ab 9. Dezember 2013

Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale Ludwigshafen
St. Marienkrankenhaus
Steiermarkstraße 12a
67067 Ludwigshafen
Telefon 116117 (ohne Vorwahl)
Öffnungszeiten

montags ab 20 Uhr bis dienstags 7 Uhr
dienstags ab 20 Uhr bis mittwochs 7 Uhr
mittwochs ab 14 Uhr bis donnerstags 7 Uhr
donnerstags ab 20 Uhr bis freitags 7 Uhr
freitags 19 Uhr bis montags 7 Uhr
an gesetzlichen Feiertagen durchgehend geöffnet

Versorgungsgebiet der neuen BDZ Ludwigshafen
Altrip Ludwigshafen
Birkenheide Maxdorf
Böhl-Iggelheim Mutterstadt
Dannstadt-Schauernheim Neuhofen
Fußgönheim Otterstadt
Hochdorf-Assenheim Rödersheim-Gronau
Lambsheim Stadt Schifferstadt
Limburgerhof Waldsee

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Schnee

Ich mag Schnee
Weihnachtstagebuch eines Westfalen, der nach Bayern zog

(Autor unbekannt)

8. Dezember, 18:00 Uhr
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen, wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunter schwebten. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch – wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.

9. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles Leben!

12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Sepp sagt, dass wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Sepp ist sehr nett – ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.

14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte läßt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben! Der Schneepflug kam heute Nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte, ich würde nicht so pusten und schnaufen.

15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Hab den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich – schließlich sind wir nicht in Alaska.

16. Dezember
Eissturm heute morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

17. Dezember
Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Mußte mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun, als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie Recht hat! Ich hasse es, in meinem eigenen Wohnzimmer zu erfrieren.

20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht, eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagten, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssten. Ich glaube, dass sie lügen! Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, dass sie lügen! Sepp sagt, dass ich schaufeln muss oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, dass der lügt!

22. Dezember
Sepp hatte Recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von dem weißen Zeug gefallen ist, und es ist so kalt, dass es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann musste ich pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe versucht, für den Rest des Winters Sepp anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, dass er viel zu tun hat. Ich glaube, dass der Arsch lügt!

23. Dezember
Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine Frau wollte, dass ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine Zeit – ich muss schaufeln! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, Sie hat, aber ich glaube, dass sie lügt!

24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte, ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der diesen Schneepflug fährt…. Ich weiß genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und wartet, bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit 150 km/h die Straße runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine Zeit. Musste nach dem Schneepflug Ausschau halten.

25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 cm mehr von der weißen Scheiße. Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln läßt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, dass ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, dass sie eine Idiotin ist!

26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.

27. Dezember
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.

28. Dezember
Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. Und die Alte macht mich verrückt!

29. Dezember
Noch mal 30 Zentimeter. Sepp sagt, dass ich das Dach freischaufeln muß, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste, was ich je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?

30. Dezember
Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 50.000 € Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25 Zentimeter Schnee vorhergesagt.

31. Dezember
Habe den Rest vom Haus angesteckt. Endlich warm. Nie mehr schaufeln.

1. Januar
Mir geht es gut. Ich mag die kleinen weißen Pillen, die sie mir dauernd geben. Warum bin ich ans Bett gefesselt…?!

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